In der Woche vom 09. bis zum 14. November fand eine Spendensammelaktion in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Bundeswehr am Gymnasium am Rotenbühl statt. Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 11 und 12 empfingen dieses Angebot mit offenen Armen, und sammelten eine beachtliche Summe.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen. Die Organisation befasst sich außerdem mit der Betreuung von Angehörigen und setzt sich für die Erinnerungskultur, vor allem auch bei der Jugend ein.
Bei der mehrtägigen, freiwilligen Sammelaktion hatten die Schüler:innen die Möglichkeit im direkten Austausch mit den Soldaten aus Zweibrücken der 5. Kompanie, Fallschirmjägerregiment 26, 3. Zug sich über die Vielfältigkeit des Bundes zu informieren. „Der Austausch mit den Soldaten war sehr informativ und hilfreich für meine künftige Laufbahn beim Bund“ , so einer der Sammler unserer Schule, Yannick Erb, 17. Die Atmosphäre zwischen Schüler:innen und Soldaten war nicht wie erwartet streng, sondern sehr locker und offen. Dabei hat es jedoch nicht an Professionalität gemangelt.
Im Umkreis der Viertel am Rotenbühl, am Homburg und am Triller zogen die Schüler paarweise gemeinsam mit den Soldaten von Haus zu Haus. In dieser Zeit konnten sie nicht nur etwas über das Leben im Bund erfahren, sondern auch die diversen Reaktionen gegenüber der Bundeswehr erleben, welche im Nachgang sehr prägend erschienen. Dennoch waren die Reaktionen im gesamten sehr positiv bzw. interessiert.
Um 11 Uhr versammelten sich die gemeldeten Schüler und wurden daraufhin einem Soldaten zugewiesen. Bis 15 Uhr marschierten die Kleingruppen durch die Nachbarschaften, klingelten, und auch die Schüler kamen zu Wort.
Insgesamt wurden 4.721,86 € gesammelt.
Ein Großteil der Spenden, welche die Schüler:innen durch fleißige Arbeit erwerben konnten, ging selbstverständlich an die Organisation der Kriegsgräberfürsorge. Ein Teil des Betrags fließt außerdem in die Abikasse des Abiturjahrgangs 2027.
Nicht nur von den Soldaten kam eine sehr positive Rückmeldung, sondern auch von der Schülerschaft.
Also: Im Namen aller Teilnehmer dieser Aktion, bedanken wir uns herzlich für diese wertvolle Gelegenheit Erfahrungswerte zu sammeln, und freuen uns auf weitere zukünftige Zusammenarbeit der Bundeswehr, der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und dem Gymnasium am Rotenbühl.
Amélie Boutreux und Mercedes Rauchenecker, Gymnasium am Rotenbühl Saarbrücken