Meldungen aus dem Landesverband Saar

Neue Infotafel und Stele auf dem Lernort Lebach

Gruppe „Die Lebacher“ leistete wieder gute Arbeit

Die stolzen Lebacher mit der neuen Infotafel Volksbund/L. Heinen-Krusche

Vergangenen Samstag nutzten „Die Lebacher“ das sonnige Wetter, um den Lernort Lebach zu erweitern. Eine neue Infotafel und eine weitere Stele, die über ein Einzelschicksal informiert, wurden in den Boden eingelassen.

Zuerst wurde die Edelstahl-Stele für den Zwangsarbeiter Jakob Serafinowitz installiert. Dieser liegt im Zwangsarbeiterfeld an der Stirnseite zum BBZ Lebach.

Hiernach wurde die Infotafel im Eingangsbereich der Kriegsgräberstätte, neben der Kreuzgruppe, in den Boden eingesetzt. Sie informiert kurz im Allgemeinen darüber, wie es zum Zweiten Weltkrieg kam, und im Besonderen über die Rolle der Stadt Lebach während des Krieges. Lebach diente ab Kriegsbeginn als Etappen- und Nachschubplatz und versorgte ab Frühjahr 1940 die Westfront.  

Auch über den Alltag der verwundeten Soldaten im Reservelazarett, die Situation der einheimischen Bevölkerung während der alliierten Bombenangriffe sowie über das ausbeuterische System im Umgang mit überwiegend osteuropäischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern vor Ort kann man sich informieren. Zum Schluss wird das Thema des „Flüchtlingslagers“ aufgegriffen und erörtert, sodass der Besucher ein komplexes Bild über die Gesamtsituation der Stadt und ihrer Bevölkerung erhält.

Wer mehr wissen möchte, gelangt über einen QR-Code, der sich in der Mitte der Tafel befindet, direkt auf die Homepage des „Lernortes Lebach“. Hier kann der Interessierte weitere Informationen abrufen. Lebach steht stellvertretend für viele Städte in Deutschland, die während des Zweiten Weltkrieges Schauplatz des Unrechtsystems der Nationalsozialisten wurden.  

Text: Lilian Heinen-Krusche

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